Klimaschutzkonzept

Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Beleuchtung

Die Stadt Heiligenhafen hat im Jahr 2013 die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Beleuchtung im Bereich des der Südtangente, des Steinwarders und des Eichholzweges abgeschlossen. Die Maßnahmen wurden 2012 begonnen und reduzieren den Stromverbrauch und die CO2-Emissionen. Die Umrüstung war gefördert vom BMU Öffnet externen Link in neuem Fenster[www.bmu-klimaschutzinitiative.de] und dem Projektträger Jülich [Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen] begleitet. Die Umsetzung erfolgte mit regionalen Unternehmen. Die Stadt ist so 1. Schritte zur Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes gegangen und wird in den nächsten Jahren das gesamte Stadtgebiet schrittweise sanieren.

 

Klimaschutzkonzept

Die Stadt Heiligenhafen führt derzeit ein Klimaschutzkonzept für die Stadt durch. Die Durchführung wird von den Stadtwerken Heiligenhafen und dem Ingenieurbüro E|M|N EnergieManufaktur Nord erarbeitet.
Heiligenhafen geht dabei von einem signifikanten Energie- und CO2-Einsparpotential aus, da bisher keine bedeutenden Aktivitäten in diesem Bereich unternommen wurden.

 

Das Klimaschutzkonzept soll vor allem Aussagen enthalten zu: 

• Fortschreibbare Energie- und CO2-Bilanz
• Potenzialbetrachtung zur Minderung der CO2-Emissionen und des Energieverbrauchs (Energie- und CO2-Einsparungen
• Festlegen von Klimaschutzzielen
• Zielgruppenspezifischer Maßnahmenkatalog mit Handlungsbeschreibungen und Investitionsplan zum Erreichen der Klimaschutzziele
• Konzept für ein Controlling-Instrument um kontinuierlich den Zielerreichungsgrad der Klimaschutzziele zu messen und zu überprüfen bzw. die Energie- und CO2-Bilanz fortzuschreiben
• Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit, um das Bewusstsein der privaten Akteure für die Klimaschutzmaßnahmen zu steigern sowie zum Handeln zur Umsetzung der Klimamaßnahmen anzuregen und zu animieren
• Berechnung der regionalen Wertschöpfung: Auf Grundlage der Klimaschutzmaßnahmen des Klimaschutzkonzeptes wird die potentielle regionale Wertschöpfung durch die Umsetzung der Maßnahmen überschlägig abgeschätzt.

 

Das Klimaschutzkonzept wird als Grundlage der Umsetzung von Klimaschutzaktivitäten der Stadt dienen und soll in regelmäßigen Abständen zusammen mit dem Maßnahmenkatalog fortgeschrieben werden. 

Dazu soll das Klimaschutzkonzept in einem ersten Schritt von der Stadtvertretung beschlossen und die Ergebnisse über entsprechende Öffentlichkeits-Maßnahmen bekannt gemacht werden. Hierbei sollen die Zielgruppen zur Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen (z.B. Hauseigentümer) direkt „angesprochen“ werden. 

In weiteren Schritten sollen die Maßnahmen des Maßnahmenkatalogs umgesetzt werden. Dazu soll eine Steuerungsgruppe eingerichtet werden, die u.a. zur Aufgabe hat, weitere Finanzierungsmöglichkeiten zur Umsetzung der Maßnahmen zu erschließen und die Umsetzung der Maßnahmen anzustoßen und zu koordinieren (Unterstützung bei der Vorbereitung und Planung von Maßnahmen und Projekten).
 

Links:

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.bmu-klimaschutzinitiative.de

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.fz-juelich.de/ptj/klimaschutzinitiative