Stadtentwicklungskonzept Heiligenhafen

Wozu ein Stadtentwicklungskonzept?

In den kommenden Jahren werden sich wichtige gesellschaftliche und strukturelle Veränderungen im alltäglichen Leben ergeben. In Heiligenhafen gehören vor allem der Demografische Wandel, ein steigender interkommunaler Konkurrenzkampf, infrastrukturelle Anpassungsnotwendigkeiten, die feste Fehmarnbeltquerung, ein erhöhter Profilierungsdruck auf die Innenstadt und die kontinuierliche Weiterentwicklung als Tourismusdestination zu diesen Auswirkungen.

 

Durch ein Stadtentwicklungskonzept besteht die Möglichkeit, sich den aktuellen Herausforderungen auf einer strategischen Ebene mit einem Zeithorizont von mindestens 10 bis 15 Jahren zu nähern. Diese Betrachtung mündet in konkreten räumlichen und programmatischen Handlungsempfehlungen, die dann priorisiert im Rahmen eines Handlungsprogramms weiter vertieft abgearbeitet werden können. Die Stadt Heiligenhafen hat sich dazu entschlossen, zunächst die Schwerpunktthemen Bauen und Wohnen, Gewerbe, Einzelhandel und Innenstadt sowie das Querschnittsthema Demografischer Wandel im Rahmen der integrierten Stadtentwicklung anzugehen.

 

Um später auch bei der Umsetzung privates Engagement zu fördern, war die Beteiligung von allen Akteuren der Stadtgesellschaft ein unerlässlicher Baustein des Heiligenhafener Stadtentwicklungskonzeptes. Hierzu wurden sowohl die neuen Medien als auch klassische Beteiligungsformen wie Workshops und Arbeitskreise genutzt.

In Abhängigkeit von der Geschwindigkeit der Entwicklungen und der Abarbeitung des Handlungsprogramms empfiehlt sich eine Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes nach 5 - 10 Jahren.