Presseberichte

Illuminationskonzept wurde beauftragt

Illuminationsidee "Altes Postamt"
Illuminationsidee Heimatmuseum
Illuminationsidee Rathaus
Illuminationsidee Gründerhaus Rohde
Illuminationsidee Hotel Stadt Hamburg

Mit einem hohen Anteil historischer Bausubstanz ist die Heiligenhafener Altstadt eine Sehenswürdigkeit für sich. Der Charme des Fischerstädtchens ist derzeit in seiner Gänze aber nur in den Tagesstunden und an hellen Sommerabenden zu erfahren. Durch gezielte Beleuchtungen können städtische Besonderheiten hervorgehoben werden und somit Flair und Nutzungen des öffentlichen Raums verdeutlicht bzw. unterstützt werden. Mit einer Beleuchtung zentraler Gebäude und stadtbildprägender Elemente wird darüber hinaus in Ergänzung zu weiteren saisonverlängernden Maßnahmen eine zusätzliche Belebung der Altstadt insbesondere in den Abendstunden erreicht. Erstrebenswert ist langfristig eine funktionale Begleitung der Maßnahme, z. B. die Anpassung der Öffnungszeiten der Gastronomie in den beleuchteten Bereichen.
Das Illuminationskonzept ist eines der im Stadtentwicklungskonzept festgeschriebenen Schlüsselprojekte, die es nun umzusetzen gilt. Bürgermeister Heiko Müller hat daher kürzlich Wolfgang von Zoubek mit der Erstellung eines Illuminationskonzeptes für die Innenstadt beauftragt. 
Einem glücklichen Umstand zufolge wird das Konzept für die Stadt Heiligenhafen kostenneutral erstellt, weil der Lichtdesigner persönliche und familiäre Bindungen nach Heiligenhafen hat und der Warderstadt „etwas Gutes tun“ möchte.
Wolfgang von Zoubek, der zwei Büros in Abu Dhabi und in München betreibt, ist in der Szene kein Unbekannter: Er hat bereits auf der ganzen Welt Illuminations-Großprojekte realisiert, wie bspw. die Al Kareem Moschee in Abu Dhabi, den CN Tower in Toronto oder das Casino in Salzburg. Weitere Projekte sind unter www.ald.ae zu sehen. Ein kleine Kostprobe, wie Gebäude in Heiligenhafen illuminiert werden könnten, hat er bereits auch schon im Rathaus vorgestellt. Nicht nur Bürgermeister Heiko Müller zeigte sich begeistert, auch von verschiedenen Einzelhändlern wurde bereits Interesse an einer Zusammenarbeit angekündigt.

Mitglieder der „Lenkungsgruppe Stadtentwicklung“ und vom Vorstand PmH haben zum Jahresende im Zuge einer Begehung überlegt, welche Gebäude und Bereiche im Stadtgebiet zukünftig Teil eines spannenden Lichtkonzeptes werden könnten. Über 90 Gebäude wurden vorgeschlagen, 45 von ihnen werden Teil des Konzeptes.

Sämtliche Illuminationsvorschläge sollen im Frühjahr 2015 den in Frage kommenden Gebäudeeigentümern und Mietern in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt werden.

 

Cima erhält Auftrag für Parkleitystem und Parkraumkonzept (08.12.2014)


Die Cima GmbH, die bereits das Stadtentwicklungskonzept erstellt hat, wird für die Stadt Heiligenhafen 2015 ein Parkleitsystem mit Parkraumkonzept erstellen. Der Auftrag für die Konzepterstellung ist kürzlich erteilt worden. Damit wird das erste Schlüsselprojekt des Stadtentwicklungskonzeptes umgesetzt, weil hierfür 2014 bereits zweckgebunden Haushaltsmittel über 17.000 € eingeplant wurden.

Ziel des Konzeptes ist eine Optimierung der Auslastung der in der Heiligenhafener Innenstadt zur Verfügung stehenden Parkplätze, insbesondere die über 130 Parkplätze in der Wendstraße, die zwar zentrumsnah liegen, jedoch nur mäßig frequentiert werden. „Wenn es dann parallel in der Hauptsaison zu einer Überfrequentierung der Parkplätze am Binnensee kommt, die dazu führen, dass auf Grünflächen geparkt wird, ist Handeln geboten“, so Bürgermeister Heiko Müller. Der Verwaltungsleiter führt fort: „Insgesamt verfügt der Innen/Altstadtbereich inkl. Kapitän-Willi-Freter-Platz über ca. 1.030 Parkplätze, die kostenfrei, mit Parkscheibe oder Parkschein genutzt werden können. Neben einer Konzeptausarbeitung, wie u. a. die Ausschilderung und Verkehrsleitung optimiert werden kann, wird die Cima GmbH ebenfalls potentielle neue Parkraummöglichkeiten in der Innenstadt unter Berücksichtigung der zukünftig wachsenden Gäste- und Tagesbesucherentwicklung untersuchen.“

Oliver Behncke vom Stadtmarketing ergänzt: „Mit ersten Ergebnissen wird im Mai /Juni 2015 gerechnet. Die Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtentwicklungskonzept fließen selbstverständlich mit in die Ausarbeitung ein. Wer zu dieser Thematik neue und zusätzliche Ideen im Kopf hat, dann diese gerne der Stadt unter oliver.behncke(at)heiligenhafen.de mitteilen.

Stadtentwicklungskonzept Heiligenhafen wird öffentlich vorgestellt (11.03.2014)

Endlich ist es soweit: Das Stadtentwicklungskonzept Heiligenhafen, das das Fundament für verschiedene Schlüsselprojekte zur Attraktivierung der Innenstadt Heiligenhafens sein wird, soll im April der Öffentlichkeit präsentiert werden. 20 Monate nach Beauftragung wird das fertige Werk im Zuge einer öffentlichen Präsentation vom beauftragten Planungsbüro Cima GmbH an die Stadt Heiligenhafen übergeben. Bürgervorsteher Gottfried Grönwald lädt alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner, Kommunalpolitiker, Institutionen, Vereine, Verbände und Vertreter der Medien am

Donnerstag, den 10. April 2014 
um 19 Uhr 
in den Pavillon am Binnensee, Ferienpark,

ein, um sich selbst ein Bild von den ausgewählten Schlüsselprojekten zu machen. 
In dem Konzept steckt viel Arbeit: Verschiedene Onlinebefragungen, Expertengespräche, diverse Recherchen vor Ort, sechs Sitzungen der Facharbeitskreise, regelmäßige Sitzungen der Lenkungsgruppe, Abstimmungen mit der Landesplanung und zwei Workshops haben letztendlich zu den Ergebnissen geführt, die nun präsentiert werden.
Bürgermeister Heiko Müller ist der Ansicht, dass nach den richtigerweise bereits vor vielen Jahren gesetzten touristischen Meilensteinen nun die Innenstadt am Zuge ist. „Mir liegt sehr am Herzen, dass Handel und Gewerbe möglichst zügig von den vorgesehenen Verbesserungen profitieren. Zum Anderen muss aber auch der Wohnwert für die Innen- und Altstadt gesteigert werden. Dies alles wird die Verwaltung nicht alleine umsetzen können. Sie ist auf die Unterstützung von Eigentümern und Gewerbetreibenden angewiesen, die sich mit dem Konzept identifizieren müssen, damit letztendlich auch Bewegung in die verschiedenen Projekte kommt.“
Wenige Tage nach der Konzeptpräsentation wird es daher bereits zu einer Zusammenkunft von Eigentümern und Anliegern des Thulboden vom Bereich Marktplatz bis Fischerstraße kommen. 
Neue Begrüßungsschilder, die Überarbeitung des Parkleitsystems und die Realisierung des Installationsparcours: Dieses sind erste Maßnahmen, für die entsprechende Haushaltsmittel bereitstehen und die zu einer Imageverbesserung und Belebung der Innenstadt beitragen sollen. Oliver Behncke, zuständig für das Stadtmarketing, ergänzt: „Nach den Planungen aus dem Jahr 2010 von Seebauer, Wefers und Partner, die aus verschiedenen Gründen leider nicht umgesetzt konnten, sind wir sehr zuversichtlich, durch ein von Bürgern, Kommunalpolitikern, CIMA und Verwaltung mitgestaltetes Konzept neuen Schwung in die Innenstadt zu bekommen.“ 
Die städtischen Gremien werden in der Sitzungswelle vor der Sommerpause über das vorgestellte Konzept beraten und weitere Projekte für die Folgejahre priorisieren.

Stadtentwicklungskonzept Heiligenhafen: Der Marktplatz muss aufgewertet werden (15.01.2014)

…das ist eine der zentralen Aussagen aus den vergangenen Bürgerbeteiligungen. Über den Herbst verteilt fanden Arbeitskreise, eine öffentliche Einwohnerversammlung sowie bis Dezember eine Befragung im Internet statt. 
Die Bürger und Bürgerinnen waren angehalten, ihre Einschätzungen zu zentralen und kritischen Maßnahmen zu äußern. Diese Maßnahmen wurden von mehreren Experten aus der Bevölkerung in sechs Sitzungen aus einem Katalog von über 100 Maßnahmen als besonders bedeutsam für Heiligenhafen herausgearbeitet. Das Stadtentwicklungskonzept wird darüber hinaus noch viele weitere wichtige Maßnahmen, wie z.B. die Entwicklung generationsübergreifender Wohnräume und die Optimierung der Freizeitmöglichkeiten u. a. enthalten. 
In der Zusammenführung der Beteiligungsformate haben die Bürger nicht nur die Prioritätenbildung unterstützt, sondern auch wichtige Hinweise zur Umsetzung gegeben. 
Es kristallisiert sich auf allen Ebenen heraus, dass eine Steigerung der Aufenthaltsqualität auf dem Marktplatz für sehr viele Bürgerinnen und Bürger sowie Entscheidungsträger allerhöchste Priorität hat. Dortige Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung führen zwangsläufig zu einer Frequenzsteigerung in der Bergstraße und im Thulboden, der ganz besonders mit Leerständen zu kämpfen hat.
Generell warnen die Bürger vor zu vielen Schildern. Werden die Maßnahmen zu Hinweisschildern für den Einzelhandel, Parkplatzbeschilderungen und der Ergänzung des Besucherleitsystems addiert, so liegt die Vorstellung einer Überfrachtung nahe. Zusammengeführt kann jedoch in einem übergreifenden Beschilderungskonzept eine Reduzierung des „Schilderwaldes“ erreicht werden. Auch die Möglichkeit zur virtuellen Besucherleitung soll hierbei geprüft werden. 
Die Beibehaltung bzw. Steigerung der Zahl innenstadtnaher Parkplätze werden von Einwohnerinnen und Einwohnern besonders wichtig gehalten.
Bürgermeister Heiko Müller ergänzt: „Kommt man zurück auf die besonders in der Einwohnerversammlung gestellten Fragen nach der Finanzierung, so muss an dieser Stelle klargestellt werden, dass das Stadtentwicklungskonzept für Heiligenhafen den Rahmen für die zukünftige Entwicklung der Warderstadt liefern kann, die Umsetzung der Maßnahmen jedoch sowohl von öffentlicher als auch privater Hand umgesetzt werden sollen. Hierzu konnten bereits einige vielversprechende Gespräche geführt werden.“
Der aktuelle Stand der zusammengefassten Ergebnisse der Beteiligungsformate kann auf dem Mitmachportal www.heiligenhafen-zukunft-und-dann.de abgerufen werden. Die Lenkungsgruppe befasste sich vor wenigen Tagen mit der Gewichtung der 15 wichtigsten Maßnahmen und Projekte aus dem Konzept und wird Mitte Februar zu einer letzten Sitzung vor der öffentlichen Präsentation zusammenkommen. Die CIMA GmbH und die Stadt Heiligenhafen bedanken sich bei allen Teilnehmern alle bisherigen Anregungen. Im März soll das fertige Konzept der Öffentlichkeit präsentiert werden.